Tipps zur dauerhaften Haarentfernung mit IPL

IPL-Gerät: Philips Lumea Prestige

Eine permanente Haarentfernung ist der Wunsch vieler Frauen, aber auch Männer an einigen Körperbereichen. Dafür existieren verschiedene Behandlungsmethoden, die alle ihre Vor- und Nachteile haben. Hier der Überblick:

IPL – Intense Pulsed Light

IPL ist eine Form der Lichttherapie, die für verschiedene dermatologische Verfahren einschließlich Haarentfernung verwendet wird. Durch unterschiedliche Lichtspektren ist es möglich großflächiger mit den Lichtimpulsen zu arbeiten als bei einer Laserbehandlung.

Das Lichtspektrum aus einer Xenon-Blitzlampe gelangt bis in die Haarbasis und wird dort durch Absorbierung in Wärme umgewandelt.

Je heller die Haare, desto stärker ist die Reflektion. Das Licht kann nicht bis zur Haarwurzel gelangen. Bei sehr dunkler Haut findet genau das Gegenteil statt, nämlich eine starke Absorption. Das stellt eine große Gefahr für Verbrennungen und Depigmentierungen dar.

IPL - Anwendbarkeit bei Haut & Haar (Tabelle)
Quelle: https://www.haarentfernung-ipl.net

Bei der Behandlung mit IPL gibt es einige Ausschlusskritieren:

  • Hormonstörungen, Autoimmunerkrankungen, Lichtempfindlichkeit, Sonnenallergie
  • (bereits therapierter) Hautkrebs, auch in Vorstufen
  • Herzschrittmacher
  • sämtliche Hauterkrankungen
  • von der Behandlung ausgeschlossene Hautareale: Muttermale, Leberflecken, Krampfadern und Tattoos
  • Kinder und Jugendliche, Schwangere und Stillende sollten von einer Behandlung absehen

Erfolgschancen bei der Behandlung mit IPL

Die Behandlung mit IPL erfordert mehrere Sitzungen. Eine professionelle Dienstleistung im Studio ist deutlich teurer als die Anschaffung eines IPL-Gerätes. Ein hochwertiges Gerät kostet zwischen 200 – 350 €.

Eine IPL-Behandlung ist nur während der Wachstumsphase wirklich effektiv. Aufgrund dessen wird bei einer Behandlung nur ein gewisser Prozentsatz an Haarwurzeln erreicht und zerstört. Nach etwa fünf Behandlungen lassen sich die ersten Erfolge feststellen. Die Haare sind unter Umständen noch nicht dauerhaft entfernt, wachsen aber spürbar langsamer nach.

Risiken bei IPL

Die Behandlung mit einem IPL-Gerät ist grundlegend schonend und risikoarm. Nebenwirkungen treten nur selten auf. In erster Linie ist darauf zu achten, dass bei der eigenen Haut und Haarfarbe die richtigen Voraussetzungen für eine Behandlung gegeben sind.

Sehr empfindliche Körperstellen wie Schleimhäute dürfen auf keinen Fall behandelt werden.

Die Lichtimpulse sind an sich nicht schädlich für das Auge, aber beim Auslösen muss man auch nicht unbedingt reinschauen. Daher ist die Verwendung einer Schutzbrille nicht von Nöten, macht aber Sinn.

Welches IPL-Gerät kaufen?

Der IPL-Markt wird von Philips dominiert. Vom Marktführer gibt es verschiedene Modelle, die sich im Preis und dem Funktionsumfang unterscheiden. Einige Features sind:

  • Slide & Flash Funktion (Gleitmodus): Modus, bei dem das Gerät automatisch den Lichtimpuls auslöst. Erleichtert die Behandlung von großflächigen Körperpartien.
  • Hauttonsensor: Das Gerät bestimmt die Lichtintensität beim Anliegen auf der Haut, ohne dass die Intensitätsstufe zuvor manuell eingestellt werden muss
  • Akkubetrieb: Einige IPL-Geräte können ohne Kabelbetrieb verwendet werden, was die Behandlung komfortabler macht. Nachteilig ist, dass die Akkulaufzeit nicht ausreichend ist, um eine Behandlung mehrerer Körperpartien am Stück durchzuführen.
  • Präzisionsaufsätze: Bei der Behandlung kleinerer Areale wie dem Gesicht oder Intimbereich sorgen die Aufsätze für eine präzise Anwendung

Der Braun Silk-expert und Philips Lumea Prestige sind in puncto Anzahl der Lichtimpulse, Funktionsumfang, Bedienbarkeit und Lieferumfang die hochwertigsten Geräte auf dem Markt.

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